„Das Projekt Gemeinschaftserlebnis Sport versteht sich in einer doppelten Zielrichtung sowohl als direkter Anbieter von sportlichen Bewegungsangeboten als auch in Teilbereichen als Serviceeinrichtung vor allem für Träger der außerschulischen Jugendarbeit wie beispielsweise dem Stuttgarter Jugendhaus e.V., aber auch für Sportvereine. In letzterer Funktion leistet es Beratung bei der Organisationsentwicklung von Sportvereinen im Hinblick auf freizeitsportliche Angebote für Kinder und Jugendliche und bei der Betreuung ‚schwieriger‘ Jugendlicher.“
Seit knapp 30 Jahren ist das Gemeinschaftserlebnis Sport (GES), gestützt auf diesen Grundideen, an der Schnittstelle Sport, Schule & Soziales aktiv. Mit Hilfe des Programms werden somit wirksame, sportpädagogische Angebote geschaffen, in denen die persönliche, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen unterstützt und gefördert wird. Bis heute entwickelt sich das Programm stetig weiter, orientiert sich an gesellschaftsrelevanten Themenstellungen und findet zielgerichtete Lösungen.
Um allen Interessierten eine Teilhabe zu ermöglichen, werden die unterschiedlichen Programmbausteine an die Lebenswelten und -stile der Teilnehmer angepasst. Dazu werden niederschwellige und kostenlose Projekte geplant und initiiert. Um die Bildungspotenziale von Sport und Bewegung voll auszuschöpfen, wird auf ein Netzwerk von Akteuren unterschiedlicher gesellschaftlicher Bereiche zurückgegriffen. Die Projekte haben sich von den institutionellen Regelungen des Sports zum Teil gelöst und bieten ansprechende und passgenaue Formen von Sport, Bildungs- und Jugendarbeit an. Dabei wird die Freude an Spiel und Bewegung ohne Leistungs- und Notendruck genutzt, um motorische, kognitive, soziale und emotionale Kompetenzen zu fördern sowie einen Beitrag zur Gesundheitsförderung und Gesunderhaltung zu leisten.